Goroppu-Schlucht
Die Schlucht
Auf der SS125 zweigt kurz hinter Dorgali eine Asphaltstrasse rechts ab, die Goroppu-Schlucht ist hier (2008) bereits ausgeschildert. Am Ende der asphaltierten Strasse führt dann einer Schotterpiste weiter, ab hier sollte man aber besser zu Fuß weitergehen. Die Brücke über den Flumendu war im Sommer 2008 zerstört, hier wäre ein Übersetzen ohnehin nicht möglich gewesen.
Die Schlucht ist über einen gut begehbaren, aber steinigen und vor allem in der zweiten Hälfte stark ansteigenden Fußweg zu erreichen. In der ersten Hälfte geht man teilweise unter einem dichten Blätterdach der Auwald-artigen Vegetation entlang des Flusses, hier ist es schön schattig. Die zweite Hälfte verläuft hingegen fast durchgehend in der vollen Sonne. Es gilt daher angesichts der 35°C, die im Sommer hier gemessen werden, die Regel: je früher, desto besser. Idealerweise übernachtet man im Auto oder Wohnmobil am Beginn des Fußweges, um dann morgens, wenn es noch einigermaßen kühl ist, aufzusteigen.
Am Ende des Weges angekommen, muß man dann über tonnenschwere Gesteinsbrocken klettern, um die eigentliche Schlucht zu erreichen. Aber es lohnt sich wirklich. Aus den Wänden der Karstformation rinnen noch einzelne kleine Quellen während man im ausgetrockneten Bett des Flusses geht. Die Tiefe der Schlucht wie auch die Menge und die Größe es angeschwemmten Gerölls lassen einen aber die Gewalt des Wassers erahnen, wenn die Schlucht im Herbst bis Frühjar wassergefüllt ist.
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